Projektübersicht

Mittelaltergruppen aus 12 europäischen Nationen schlagen zur Soester Fehde an der historischen Wallmauer ihre Zelte auf und geben Einblick in das Alltagsleben im Mittelalter. Ganze Familien reisen von nah und fern an, um die Historie unserer Hansestadt für ein paar Tage zum Leben zu erwecken.

Kategorie: Kultur
Stichworte: Soester Fehde, Lager, Gräfte, Wall
Finanzierungs­zeitraum: 02.02.2015 13:04 Uhr - 28.05.2015 23:59 Uhr

Worum geht es in diesem Projekt?

In einem großen Kessel köchelt über offenem Feuer ein Eintopf, im Schatten der Wallmauer grasen Pferde, Söldner führen Waffenübungen durch - Handwerker reparieren vor ihren Zelten Rüstungsteile und stellen Gebrauchsmaterialien her und die Truppen des Kölner Erzbischofes bringen ihre Geschütze für den Großen Sturm auf die Stadt in Stellung. Im Gräftelager, das sich am Fuße der gewaltigen Wallmauer vom Osthofentor bis zum Ulrichertor erstreckt schlagen hunderte „Söldner“ aus 12 europäischen Nationen ihre Zelte auf und bereiten sich auf den nächsten Angriff vor. Außerhalb der Aufführungszeiten der Inszenierung des „Großen Sturms auf die Stadt“ kann man die Truppen in ihrem Gräftelager besuchen, Handwerkern verschiedener Zünfte über die Schulter schauen und sich ein lebhaftes Bild über das Alltagsleben im Mittelalter machen. Mitten drin sein, das ist hier die Devise. Teil des Ganzen werden, die eigene Historie erleben, eintauchen in eine längst vergangene Zeit, die unsere Stadt so prägt.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Prägend für das Projekt des Gräftelagers - entlang der Soester Wallmauer - ist neben dem internationalen Zusammentreffen und dem familiären Miteinander in diesem besonderen Rahmen, das Aufleben lassen einer längst vergangenen Zeit. Es dient der Hinführung zum eigentlichen Thema - einem besseren Verständnis von politischen und kulturellen Zusammenhängen sowie von Lebensumständen „im Herbst des Mittelalters“. Soest ist eine der ältesten Städte Westfalens und blickt auf eine bedeutende Geschichte zurück, die insbesondere im Mittelalter ihre Höhepunkte feierte. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die bis heute das charakteristische Bild der Soester Altstadt prägen - unter anderem die gut erhaltene Wallanlage. Hiervon hat Soest im besten Sinne profitiert und kann weiterhin eine Imagestärkung und Imageprofilierung erzielen. Entstehen kann hier ein unvergessliches Ereignis, über das - wie in den vergangenen Jahren - noch lange international berichtet wird.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Die Unterstützung des Gräftelagers bedeutet Mitglied eines Teams zu sein, an einer Idee mitzuarbeiten und deren Umsetzung zu gestalten. Professionelles Veranstaltungsmanagement und ein hoch engagierter Kreis von zahllosen internationalen Ehrenamtlichen arbeiten hier Hand in Hand, um ein Stück der eigenen Vergangenheit sichtbar zu machen und Gestern und Heute besser verstehen zu können. Ein aufwendiges Projekt braucht viele Hände und Köpfe. Das Schöne an dem Team und der Umsetzung ist vor allem das Einbinden aller Altersklassen - häufig sind ganze Familien involviert und leben mehrere Tage in einer anderen Zeit - mitten in unserer "Heimlichen Hauptstadt Westfalens". Neben den Aktiven werden aber auch Interessierte eingebunden, in dem sie das Lager besuchen, den mittelalterlichen Alltag beobachten und die vergangene Zeit kennen lernen dürfen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die benötigten 5000,- € dienen der Planungs-, Vorbereitungs- und Durchführungsphase. Von dem gesponserten Budget werden die Requisiten bezahlt, die Kostüme finanziert und ein Equipment zusammengestellt, das einen realistisch in den "Herbst des Mittelalters" versetzt.

Wer steht hinter dem Projekt?

„Soester Kulturforum“
Das „Soester Kulturforum e. V." ist ein gemeinnütziger Verein, dessen alleiniger satzungsgemäßer Zweck in Planung und Durchführung des Festivals ‚Die Soester Fehde’ besteht. Ihm gehören folgende Soester Bürger an: Horst Bernsdorf, Peter Brüseke, Joachim Grade, Stephan Haverland, Helmut Ismar, Dr. Wolfgang Maas, Prof. Dr. Wieland Richter, Fritz Risken, Dr. Hans-Joachim Schmallenbach, Ulrich Nickel, Dr. Frieder Schütz, Hans Georg Sanke.

Unterstützt bei der Organisation wird das Soester Kulturforum von der Wirtschaft & Marketing Soest GmbH.