Projektübersicht

Eine Brücke für die Besucher des Wildparks im Bilsteintal in Warstein, ein Durchgang für die Rothirsche von einer Wiese zur anderen, eine überdachte Aussichtsplattform: Unsere "Hirschbrücke" ist nicht nur eine Brücke, sie ist auch eine Schutzhütte mit weiter Aussicht über das Rothirsch-Gehege und das Bilsteintal.

Kategorie: Allgemein

Stichworte: Wildpark, Bilsteintal, Warstein

Finanzierungszeitraum 11.06.2015 14:25 Uhr - 11.09.2015 23:59 Uhr

Worum geht es in diesem Projekt?

Am 1. September 2011 hat der Verein Bilsteintal e.V. den Wildpark und die Tropfsteinhöhle in Warstein von der Stadt Warstein übernommen. Seitdem bemühen wir uns darum, das Bilsteintal für unsere Besucherinnen und Besucher attraktiver und interessanter zu gestalten.
Das Gehege unserer Rothirsche besteht aus 2 Wiesen. Beide sind durch einen schmalen Durchgang verbunden. Zwischen den Zäunen der Wiesen führt ein Weg für unsere Besucher hindurch, der aber am Durchgang zwischen den beiden Hirsch-Wiesen endet.
Mit der "Hirschbrücke" wollen wir nun aus der bestehenden Sackgasse einen durchgehenden Weg schaffen. Die Besucher gehen über die Brücke, die Hirsche können unter der Brücke von einer Wiese auf die andere Wiese hinüberwechseln.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Mit dem Bau der Hirschbrücke wollen wir den Wildpark interessanter gestalten. Die Brücke verkürzt den ausgeschilderten Rundweg durchs Bilsteintal. Sie bietet eine faszinierende Aussicht in unser Rothirsch-Gehege und weit über das Bilsteintal, bis tief in den Wald hinein.
Die Hirschbrücke wird überdacht werden. Das dient einerseits der Haltbarkeit der Holzkonstruktion – unsere Brücke ist ein Gebäude, das viele Jahrzehnte stehen soll. Durch die Überdachung entsteht außerdem ein ca. 30 qm großer regen-geschützter Raum für unsere Besucher. Man könnte sagen: Die Hirschbrücke ist eine Schutzhütte, 3,5 m über dem Boden.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Das Bilsteintal in Warstein, mit Wildpark, Tropfsteinhöhle, Gastronomie und Waldspielplatz, ist ein beliebtes Ausflugsziel, für Einheimische, für Menschen aus der näheren Umgebung, aber auch für Tagesausflügler von weiter her und für Sauerland-Urlauber. Die Stadt Warstein war finanziell nicht mehr in der Lage, dieses Ziel weiter zu unterhalten. Das Engagement des Vereins Bilsteintal e.V. hat dafür gesorgt, dass dieses touristische Ziel erhalten bleibt. Ging es in den ersten Jahren des Vereins-Engagements zuerst um die Sicherung des Bestehenden, hat der Verein nun begonnen, das Bilsteintal zu gestalten: Gehege werden verbessert und ausgebaut (im vergangenen Jahr das Waschbärgehege), die Wege im Park beschildert.
Die "Hirschbrücke" ist nun ein großes Projekt, das Besucherinnen und Besucher besonders motivieren soll, den gesamten Rundweg durch den Wildpark zu gehen und so alle Tiere des Wildparks kennen zu lernen.
Wir versprechen uns durch diese Steigerung der Attraktivität des Wildpark weiterhin steigende Besucherzahlen im Bilsteintal, die nötig sind, um das Bilsteintal weiter nachhaltig entwickeln und für die Zukunft als Ausflugsziel sichern zu können.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Der Verein Bilsteintal e.V. setzt bei der Finanzierung des Projektes "Hirschbrücke" auf ein Drei-Säulen-Modell.
Einerseits hofft der Verein auf einige großzügige Einzelspender außerhalb des Crowdfundings. (Erste Säule)
Einen weiteren Teil der Finanzierung wird der Verein aus seinen eigenen Mitteln beitragen: Aus Mitgliedsbeiträgen, aus Erlösen verschiedener Veranstaltungen im Bilsteintal und aus dem Erlös des Betriebes der Bilsteinhöhle werden Mittel in die Finanzierung der Hirschbrücke fließen. (Zweite Säule)
Die dritte Säule in diesem Modell stellt das Crowdfunding dar – und erst mit dieser dritten Säule wird es gelingen, das Projekt zu realisieren.
Die Planungen sind abgeschlossen, die Fundamente sind in Eigenleistung fertig gestellt worden, nun kann der Auftrag an den Zimmermeister vergeben werden, den Bau zu beginnen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Schon bei den ersten Planungen zur Steigerung der Attraktivität des Bilsteintal stand der Bau einer solchen Brücke auf der Liste. Man kann also sagen, dass es ein echtes Herzensanliegen des Vereins ist, dieses Bauwerk zu realisieren.
Die Planung hat der Architekt des Lörmecketurms, Johannes-Ulrich Blecke, übernommen, die Statik berechnete Laurentius Luttermann (selbst Mitglied im Bilsteintal e.V.), die Ausführung des Baus liegt in den Händen des Zimmermeisters Martin Dicke.
Das Team vom Bilsteintal, vor allem Höhlenführer Heinrich Greifenstein und FÖJ-Dienstleistender Lars Kröger, haben im Frühjahr in wochenlanger Handarbeit die 10 Fundamente ausgeschachtet und betoniert. Freiwillige des Vereins haben diese Baumaßnahmen unterstützt.